Spielregeln und Hintergrund
1. Welche Flächen zählen?
Alle Flächen, in denen Wasser jetzt in den Boden versickern kann und die begrünt werden, zählen!
Die Begrünung kann durch Einsaat von Blühmischungen oder Rasen und das Pflanzen von Stauden, Gehölzen und Blumenzwiebeln erzielt werden. Auch eine Selbstbegrünung (natürliche Sukzession) ist möglich.
Aber auch eine teilweise entsiegelte Fläche darf gerne am Wettbewerb teilnehmen. Wenn beispielsweise 100 m² Pflaster durch Rasengittersteine ersetzt wurden, bitte 50 m² eintragen – also die Hälfte der Fläche, denn auch das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. In diesem Fall in der Beschreibung angeben, dass es sich um eine Teilentsiegelung handelt.
2. Kann ich teilnehmen, auch wenn meine Kommune nicht aktiv dabei ist?
Es sind keine offiziellen Anmeldungen durch Kommunen erforderlich. Mit dem Eintrag in der App wird die abgepflasterte Fläche ganz einfach per Postleitzahl der Kommune zugeordnet und automatisch angerechnet. So kann problemlos und ohne Bürokratie mitgemacht werden! Natürlich kannst man sich an seine Kommune wenden und sie dazu ermutigen, sich offiziell und öffentlichkeitswirksam am Wettbewerb zu beteiligen sowie die Teilnehmenden bei ihren Projekten zu unterstützen.
3. Wie unterscheidet sich "Aufbruch 2026" vom bundesweiten Wettbewerb "Abpflastern"?
Der Unterschied zwischen „Aufbruch 2026“ und „Abpflastern“ liegt im lokalen Bezug. Während „Abpflastern“ eine überregionale Aktion zur Entsiegelung von Flächen ist, fokussiert sich „Aufbruch 2026“ auf den Kreis Soest. Hier wollen wir gezielt unsere Umgebung lebenswerter machen und einen Beitrag zur Klimafolgenanpassung leisten. Durch "Aufbruch 2026" werden wir direkt vor der eigenen Haustür aktiv. Am Ende schauen wir, welche Kommune am meisten aufgebrochen hat.
Der Beitrag zur Entsiegelung kann natürlich gerne bei beiden Wettebewerben eingetragen werden.
4. Wie kann man gewinnen?
Der Wettbewerb „Aufbruch 2026“ findet in diesem Jahr erstmals im Kreis Soest statt und läuft vom 21. März bis zum 31. Oktober. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kommune, die in diesem Zeitraum die größte Pflaster- und Betonfläche durch Blühstreifen, Beete und Grünflächen ersetzt, zu ermitteln. Jede entsiegelte Fläche, die bis zum 31. Oktober bei uns gemeldet wird, zählt zur jeweiligen Kommune. Die Siegerkommune erhält einen symbolischen Preis.
Zusätzlich werden die Privatperson, der Verein und das Wirtschaftsunternehmen mit der größten entsiegelten Fläche mit einem eigenen Preis ausgezeichnet.
Gewonnen haben am Ende wir alle, wenn unsere Umgebung lebensfreundlicher wird. 😎


